Der große Klimaschwindel

hubsi

eingeweiht
Ich mache gerade einen Lehrgang zum Thema Klimawandel, mit Schwerpunkt auf Städten und was man dagegen tun kann. (Bzw. wie man es abmildern kann)

Was ich mir den Sachen aber denke - ich kann sie eh nicht mir nichs, dir nichts überprüfen und muss im Endeffekt das glauben, was Expertinnen mir erzählen. Und ich glaube schon, dass sich da etwas tut, dass und dass wir es aufhalten können und müssen. Die Folgen wären Katastrophal, und übrigens wird die "Bekämpfung" des Klimawandels immer teurer, je länger wir damit warten (d.h. je später wir damit ernsthaft anfangen).

Ich empfehle, bei Youtube nach Helga Kromp-Kolb zu suchen, da gibt es bestimmt aufschlussreiche Vorträge von ihr.


Nachtrag: Das sind alles sehr komplexe Probleme. Der CO2 Ausstoß ist wahrlich ein Problem, aber das größere Problem sind die uns ausgehenden Ressourcen und deren Umschichtung. Noch eine Buchempfehlung: "Grüne Lügen" von Friedrich Schmidt-Bleek.
 

Prometheus94

T(r)ollhaus
Klimwandel, Lüge? Was ist wahr, was nicht?

2Beiträge zusammengeführt und in bestehendes Topic eingefügt/viennatourer


Wie der Titel bereits aussagt, möchte ich versuchen zu erörtern, ob der Klimawandel wirklich durch einen Treibhauseffekt passiert, oder durch etwas anders, oder ob es ihn überhaupt gibt.
Bitte zu ENDE lesen und genau analysieren!!!

Zuerst die offizielle Darstellung:

ein kleines Bild vorher,

https://www.google.de/search?q=treibhauseffekt+bild&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ved=0ahUKEwji1qLg15LaAhWBnCwKHZDkDEkQ_AUICigB&biw=2133&bih=1070&dpr=0.9#imgrc=Exj_gal5A0JHoM:

Die Treibhausgase bzw. die Gase von dem die Rede ist, ist nicht nur CO2, sondern auch Wasserdampf.

Da die Menschen aber derzeit sehr viel CO2 produzieren, wird dem CO2 die Schuld am Klimawandel gegeben, und natürlich an uns Menschen...die es produzieren.

Die Atmosphäre ist nicht transparent für langwellige Infrarotstrahlungen, auf dem Bild, der Pfeil der von der Erde aus in den Himmel führt.
Deshalb wird ein Teil auf die Erde zurück reflektiert , wodurch die Erdoberfläche erwärmt wird.

Man kann sich das wie eine Lupe vorstellen, in welches Sonnenlicht einstrahlt, auf der anderen Seite scheint das Sonnenlicht dann wärmer herab.

Desto dichter die Treibhausgase, desto stärker ist diese Reflexion.
Und diese Treibhausgase werden, so die offizielle Version, durch den ansteigenden CO2-Gehalt dichter.

Nun, kommen wir zur Frage, ob das denn stimmt.

1. Ist CO2 ein Treibhausgas, welches sich in der Atmosphäre befindet?

"Der größte Teil des Treibhauseffekts wird mit einem Anteil von ca. 36–70 % (ohne Berücksichtigung der Effekte der Wolken) durch Wasserdampf in der Atmosphäre verursacht. Kohlenstoffdioxid in der Erdatmosphäre trägt
ca. 9–26 % zum Treibhauseffekt bei, Methan ca. 4–9 %, und Ozon ca. 3–7 %."

https://de.wikipedia.org/wiki/Treibhauseffekt

Der Mensch produziert in unserem Jahrhundert CO2 wie noch nie zuvor...aber diese Zahlen sollten nicht täuschen. Denn sie sagen aus, wie sehr sich CO2 auf den Treibhauseffekt auswirke.

Denn CO2 kommt in der Atmosphäre nämlich nur sehr gering vor!

"Kohlenstoffdioxid in der Erdatmosphäre kommt in der Konzentration von 0,04 Prozent vor. "

https://de.wikipedia.org/wiki/Kohlenstoffdioxid_in_der_Erdatmosphäre

Das heißt, es ist zu fragen, wie viel davon der Mensch produziert.
"Der Mensch ist nur für drei Prozent des CO2-Ausstoßes verantwortlich",
das bedeutet, dass von 100 Prozent des CO2 in der Atmosphäre der Mensch 3 Prozent "industriell" erzeugt. Denn das meiste CO2 wird von den Meeren produziert, über 70 Prozent, und durch ausatmen.



https://www.focus.de/wissen/klima/tid-8638/diskussion_aid_234329.html

https://www.focus.de/wissen/klima/tid-8638/diskussion_aid_234321.html

In den Berichten steht auch folgendes:
"Aber: „Fakt ist: Jährlich werden etwa 100 Gigatonnen Kohlenstoff zwischen Ozeanen und Atmosphäre ausgetauscht. Das ist ein sehr dynamischer Prozess. In manchen Regionen gibt der Ozean CO2 ab, in anderen nimmt er es auf“, erklärt Jochem Marotzke, Direktor des Max-Planck-Instituts für Meteorologie."

Dies bedeutet, dass nur die 3 zusätzlichen Prozent, die der Mensch "industriell" verursacht, verantwortlich seien soll für den Klimawandel.

"Die Menschen blasen jährlich etwa sieben Gigatonnen in die Atmosphäre – das mag im Vergleich wenig klingen, aber was zählt, ist der Netto-Effekt: „Das Netto ist beim Austausch zwischen Ozean und Atmosphäre ungefähr bei null, ein bis zwei Gigatonnen nehmen die Meere sogar auf. Im Gegensatz dazu führen die Menschen der Atmosphäre kontinuierlich Kohlendioxid zu.“"

Also, wir halten fest, die 3 Prozent aus 0,04 Prozent CO2 seien am Klimawandel schuld.

Nun, fragen wir uns, ob CO2 wirklich ein Treibhausgas ist.
Die Eigenschaft von Treibhausgasen ist, dass sie aufsteigen und in der Atmosphäre eine Schicht bilden, wie Ozon und Wasserdampf, die das Bild zeigt.

Steigt CO2 wirklich auf?

a)Dazu müssen wir uns die Photosynthese der Pflanzen anschauen.
Pflanzen benötigen für die Photosynthese Sonnenlicht, Wasser und ... CO2!
Als Abfall wird dann Sauerstoff, also O2 produziert.

Wie nehmen Pflanzen das CO2 auf?
Wir reden jetzt nicht nur von Bäumen...sondern auch von Pflanzen die nicht mal 1 Meter groß sind.
Pflanzen nehmen CO2 über die Spaltöffnungen in den Blättern auf, die Stomata genannt werden.

Jetzt hier die Preisfrage...wie soll das gehen, wenn CO2 aufsteigt...und sich nicht in Bodennähe befindet? Kann das jemand erklären?

b) Ein "weiteres" Experiment kann zeigen, ob CO2 wirklich aufsteigt.
Wenn wir ein Luftballon aufblasen und es dann loslassen, was passiert?
Der Luftballon fällt zu Boden.

Wenn wir ein Luftballon mit Helium aufblasen, was passiert?
Der Luftballon steigt auf. Warum? Weil Helium leichter als Luft ist. Luft ist nichts anderes als ein Gasgemisch.

Also müssen wir überprüfen was der Mensch ausatmet.
Wir atmen aus:
Stickstoff 78%
Sauerstoff 17%
Kohlenstoffdioxid (CO2) 4%
Edelgase 1%.

https://de.wikipedia.org/wiki/Atmung#Gasaustausch

Welcher Gas oder welche Gase sind nun verantwortlich, warum der Luftballon nicht aufsteigt, sondern fällt?

aa) Dazu folgende Tabelle:

https://www.bgrci.de/exinfode/ex-schutz-wissen/expertenwissen/mess-und-warngeraete/31-welche-gase-sind-leichter-als-luft/

"(Luft: M = 28,836 g/mol)"

Alles, was unter 28,836 g/mol liegt , ist demnach leichter als Luft.

Kohlenstoffmonoxid und Stickstoff sind in der Tabelle aufgeführt und seien demnach leichter als Luft, das bedeutet, sie steigen auf.
Die Rede ist aber von KOHLENSTOFFDIOXID, und sie beträgt
44,01 g/mol.

https://de.wikipedia.org/wiki/Kohlenstoffdioxid

Das bedeutet, Kohlenstoffdioxid ist schwerer als Luft! Und kann nicht aufsteigen!

Das ist auch der Grund, warum der Ballon fällt!
Jetzt kann man sagen, dass das Gewicht aller zusammen im Ballon dafür sorgen könnten, dass der Luftballon fällt.

Das ist aber nicht korrekt, ihr könnt auf auch ein Ballon in der Größe eines Raumschiffes mit Helium füllen, was trotzdem aufsteigt.
Helium hat nämlich ein Gewicht von 4,003 g/mol !!!

http://www.luftballonwelt.de/luftballonshop/index.php?page=content&coID=13

"Latexballon Rund Riese, 210 / 650 cm Umfang"

"BALLONGAS ist ein Helium-Luft-Gemisch. Es ist ein ungiftiges, geruchloses, nicht brennbares Gas. Da es leichter als Luft ist, können die gasbefüllten Ballons fliegen."

Fazit, CO2 steigt nicht auf, weil es schwerer als Luft ist!

Und warum sagen Chemiker dazu nichts?
Doch tun sie!

“CO2 formt ganz sicher keine magische Schicht in der Atmosphäre, die wie ein Gewächshaus wirkt,“ sagt der Chemiker Hans Schreuder. „Das ist Pseudowissenschaft!“

"CO2 ist 1,5 mal schwerer als Luft,“ sagt Dr. Tim Ball , ein ehemaliger Professor für Klimatologie an der Universität Winnipeg Kanada.

Wenn das CO2 also nicht aufsteigt, ist sie kein Treibhausgas!


2. Aber der Meeresspiegel steigt doch.
Es muss doch einen Klimawandel geben?
Überprüfen wir es historisch.

a)Wie entsteht Kohle?
Kohle ist fossiles Holz. Es ist in der Vergangenheit durch Überflutung der "Länder" entstanden, als der Meeresspiegel anstieg, überschwemmte es ein Land, auf dem sich Sümpfe befanden, in den Sümpfen befanden sich abgestorbene Bäume, die zu Torf wurden.
Dieser Vorgang wiederholte sich mit der Zeit, es bildeten sich Sedimente, desto tiefer das fossile Holz in der Erde lieget, desto mehr Qualität hat die Kohle, man unterscheidet Braunkohle und Steinkohle usw.

https://de.wikipedia.org/wiki/Kohle#Entstehung

Da der Meeresspiegel also in der Vergangenheit des Öfteren anstieg, gab es deshalb auch eine Erwärmung.
Das bedeutet, einen Klimawandel gibt es.

Aber wieso gab es den früher, wenn es kein zusätzliches CO2 gab?


b) Dies soll etwas mit der Sonne zu tun haben.
Man nennt es Sonnenfleckzyklus.

https://de.wikipedia.org/wiki/Sonnenfleck

Desto größer sie ist, desto intensiver ist die Sonnenaktivität.
Ungefähr alle 11 Jahre erreicht sie ihren Höhepunkt.
Der letzte begann 2008 und erreichte sein Maximum im Jahre 2014, seitdem fängt der Zyklus von neu an.
Wenn die Sonnenaktivität steigt, schießt sie mehr Photonen auf die Erde.
Beim Maximum kann man dann auch die Polarlichter in Nordeuropa sehen, was 2014 passierte.

https://de.wikipedia.org/wiki/Sonnenfleck#Zyklen

https://de.wikipedia.org/wiki/Klimawandel#Die_Sonne

Das heißt, die Sonne ist der größte Faktor.


3. Warum erzählt man uns dann, dass CO2 daran schuld sei?

CO2-Steuer und Co.? Damit man Elektroautos kauft? Die Amerikaner haben es gut geschafft, der deutschen Wirtschaft mit ihren "Lügen" zu schädigen.

Deshalb, weil Trump weiß, dass CO2 nicht schuld daran ist, bleibt er dabei zu sagen, dass es keinen Klimawandel gibt.
Den gibt es auch nicht in der Form, die man uns verkauft!

"Hatten Modelle zuvor noch nahegelegt, das Eis schmelze bis etwa 2080, so könnte bereits 2030–2040 das arktische Meereis im Sommer verschwunden sein."

https://de.wikipedia.org/wiki/Polare_Eiskappen

Stimmt das?

https://www.klimafakten.de/behauptungen/behauptung-aber-am-suedpol-nimmt-die-eismasse-zu

Am Südpol erleben wir also einen Eiszuwachs.

https://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/wissenschaft_nt/article161724373/Gigantischer-Eisberg-entsteht-in-der-Antarktis.html

Und zwar...einen erheblichen!

Ergebnis:
Es gibt keinen Klimawandel, in der Form, wie es erzählt wird, schon gar nicht durch CO2!!!


https://de.sputniknews.com/wissen/20151103305381166-eis-am-suedpol-waechst/

Das Aktuellste dazu...

https://www.contra-magazin.com/2017/06/nasa-in-der-antarktis-waechst-mehr-eis-nach-als-wegschmilzt/

Da entsteht noch mehr Eis...!
 
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infosammler

Welcome Guide
Co2 ist ein erdnahes Gas. Ganz schlüssig bei dem allen bin ich mir nicht.
Aber ich denke mir, auf die Umwelt achten und nichts unnötig verbrennen oder übermäßig der Mutter Erde alles rauben, kann kein falscher Weg sein.
 

Prometheus94

T(r)ollhaus
"Co2 ist ein erdnahes Gas.", beweist uns ja die Photosynthese der Pflanzen.

Natürlich sollen wir auf die Umwelt achten, CO2 ist ein Abgas...aber kein Treibhausgas! Der deutsche Diesel-Gate war also ein Wirtschaftszug...jeder sollte die anklagen, die behauptet haben, der Diesel muss weg, weil Klimawandel und so.

CO2 dient zudem der O2-Herstellung bei Pflanzen...
CO2 ist nicht toxisch wie CO, also Kohlenstoffmonoxid...
Ob CO2 wirklich der Umwelt schadet? Kann sein, aber nicht wie andere Abfallprodukte, wie Schadstoff.

https://de.wikipedia.org/wiki/Schadstoff
 

Gorgo

Inventar
also eins muss ich auch mal sagen:
wer die letzen paar wochen gelebt hat, hat gesehen, wie das wetter verrückt spielt.. dafür muss ich nix studiert haben. man spürt es.

klima schützen bedeutet für viele vielleicht die luft schützen oder ähnlich beklopptes - wir beuten den planeten aus - und dabei denkt keiner, dass sich das nicht irgendwie rächen wird, auf irgendeine weise..?!

naja. ich versuch, einfach mit gutem beispiel voran zu gehen, so gut ich kann, manchmal kann ich es schlicht nicht (oft eine geldfrage - billig einkaufen heißt selten umweltschonend) - nochmal: wir sind konsumenten, und die erde ist der laden... und nach 100 jahren vollgas-plünderung wundern wir uns... wenn ich die erde wär würden mir diese nimmersatten parasiten schwer auf den a gehen.
 

viennatourer

Administrator, Global Researcher
Teammitglied
Gegen die gebundenen Mengen in der Lithosphäre,sind alle anderen Einträge in Bio-Hydro-Atmosphäre ....peanuts
Schätzung..... Carbonatgesteine wie Calcit und Dolomit enthalten etwa 60.000.000 Giga(1 Milliarde)tonnen Kohlenstoff.
;-) Wir sollten echt aufhören Löcher zu graben.
 

Prometheus94

T(r)ollhaus
@Gorgo

Dagegen können wir nichts tun, es ist ein "Märchen", dass wir daran Schuld sind was gerade mit der Erde passiert.

Daran ist alleine die Sonne Schuld , und der Mond...der Mensch hat rein gar nichts damit zu tun...

http://www.krone.at/1630674

Die einzige Schuld die wir tragen, ist die Plünderung der Erde, aber das Wetter beeinflussen wir nicht.

Das gabs doch schonmal... "Die Frau ist die Erbsünderin..." und jetzt ist der Mensch das Unheil... eher die Politiker!

Umweltverschmutzung ist ein anderes Thema, z.B. den Müll ins Meer werfen...dadurch entstehen aber keine Tsunamis...sondern wir machen unsere Natur dadurch "unlebendig".
 
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viennatourer

Administrator, Global Researcher
Teammitglied
Interessante Artikel zum Thema,mal abseits der CO2 Aufgeregtheit....

Klimawandel durch Kontinentalverschiebung – oder umgekehrt?

Unsere Erde läuft nicht mehr ganz rund. Vor etwa 15 Jahren kam sie ins Taumeln, weil die Erdachse begann, sich zu verlagern.
Die Unwucht macht sich in einer Wanderung des geografischen Nordpols bemerkbar, der den nördlichen Schnittpunkt der Achse mit der Erdoberfläche markiert.
Seit 1899 haben Geologen und Seefahrer die Lage dieses Punktes und seine Bewegungen recht exakt gemessen. Fast während des gesamten 20. Jahrhunderts wanderte er in Richtung der kanadischen Hudson Bay.
Um 2000 änderte sich die Bewegungsrichtung abrupt nach Osten. Seither driftet der Nordpol mit einer Rate von 17 Zentimetern pro Jahr entlang des Greenwich-Meridians auf die britischen Inseln zu – damit wandert er doppelt so schnell wie zuvor.
wissen/astronomie/news/erdachse-verschiebt-sich-gletscherschmelze-eurasien

Auch die Inuit sprechen von....
Die Sonne ist falsch. Die Sterne sind falsch. Die Erdachse hat sich verändert. Um Seehunde zu jagen benötigen wir Tageslicht. Wir hatten nur eine Stunde Tageslicht (im polaren Winter, Anm. der Red.). Heute hatten wir zwei Stunden Tageslicht (am 21.Dezember, Tag des Sonnentiefstandes).
das-wissen-der-inuit-es-gibt-keine-klimaerwaermung-sondern-die-erde-ist-leicht-gekippt/

Irgendwie sind sie ja einig,lediglich der Zugang dürfte ein anderer sein.

"Nett" finde ich auch die "Klarstellung" am Ende des ersten Links.

Der vorrangige journalistische Auftrag von The Weather Company ist die Berichterstattung über Wetter- und Klimaphänomene sowie über die Bedeutung der Wissenschaft für unseren Alltag. Dieser Inhalt entspricht nicht zwangsläufig der Position unserer Muttergesellschaft IBM.
;-) Bloß nur ned den Sponsor vergrämen.
 

Helios

Inventar
Interessante Artikel zum Thema,mal abseits der CO2 Aufgeregtheit....
Der erste Artikel ist anfangs etwas unglücklich formuliert, ansonsten aber informativ. Der zweite hingegen nur unsinnig. Als wäre mal alles in einen Topf geworfen, gut durchschütteln, und hinterher entsprechend den eigenen Wünschen zusammengesetzt worden. Aber zurück zum Anfang:

Zunächst einmal, die Polwanderung ist etwas anderes als die Kontinentaldrift, letzteres ist die Verschiebung der Kontinentalplatten (Lithosphärenplatten), ersteres die nichtperiodische Bewegung der Erdachse. Aufgrund der Masseveränderungen gibt es Wechselwirkungen zwischen Plattentektonik und Polbewegung, gelegentlich auch einen sprunghaften Einfluss (in Verbindung mit Erdbeben), aber es handelt sich um unterschiedliche Sachverhalte.

Um die Polwanderung geht es im ersten von dir verlinkten Artikel, wobei die Einleitung etwas missverständlich ist. Denn der Pol wandert und die Erde taumelt "schon immer" (soweit sich das für die Vergangenheit feststellen lässt), und auch die Bewegungsgeschwindigkeit und -richtung der Polwanderung ist kontinuierlichen Änderungen unterworfen. Richtig ist allerdings, dass sich die Richtung und Geschwindigkeit deutlich verändert haben. Die vermutlichen Gründe dafür wurden im Artikel genannt, auch die möglichen Auswirkungen, und warum die Relevanz hinsichtlich des Klimawandels maximal als gering einzustufen ist.

Neben der nichtperiodischen Polwanderung (und den grundsätzlichen Schwankungen der Rotationsachse im Raum) gibt es auch noch periodische Polschwankungen, die von Abweichungen der Rotationsachse bis hin zum Laubverlust der Bäume im Herbst verschiedenste Ursachen haben. Im Maximum erreichen diese periodischen Schwankungen übrigens Bewegungen von bis zu 9 Metern pro Jahr und sind damit deutlich stärker als die nichtperiodischen, finden aber jeweils wieder einen Ausgleich (was zu unterschiedlichen Auswirkungen führt).

Der zweite Artikel hat mit dieser Thematik allerdings nichts zu tun, ergibt keinen Sinn, passt allerdings in die Reihe vieler Meldungen, die das Thema seit Jahren immer wieder aufgreifen.

Ursprung ist, soweit ich das erkennen kann, diese Dokumentation über die Inuit (aus der Perspektive der Inuit) und ihr Wissen um die Veränderungen ihrer Welt:
http://www.isuma.tv/en/inuit-knowledge-and-climate-change/movie

Dort berichten die Inuit, dass sich der Himmel verändert habe und die Sonne später unter geht (der Tag also länger dauert), weshalb sie vermuten, dass die Erdachse sich verschoben haben könnte. In einem Kommentar der Filmemacher haben die darauf hingewiesen, dass sie derartige Informationen unabhängig von einander von verschiedenen Gruppen über das gesamte Nunavut zu hören bekamen.

Wenn es allerdings eine verschobene Erdachse wäre (und die Polbewegungen reichen um Größenordnungen nicht aus, um derartige Veränderung in der Lebensspanne eines Menschen zu bewirken), dann hätte dies globale Auswirkungen und müsste entsprechend überall beobachtet werden. Dies ist aber nicht passiert, unser Himmel entspricht genauso wie überall anders auf der Welt den Vorhersagen, die Position der Sterne ist innerhalb des üblichen Wandels gleich und auch an der Tageslänge oder dem Sonnenstand hat sich nichts grundlegendes verändert. Wenn es also real ist, dann muss es eine lokale Ursache haben.

Inzwischen ist klar, dass es ein Phänomen gibt, dass als Folge des Klimawandels und der Erwärmung der Arktisregion deutlich zugenommen hat und durchaus für die veränderte Wahrnehmung verantwortlich sein kann: der Nowaja-Semlja-Effekt

Der Rest an Behauptungen in dem Artikel ist frei erfunden, was bei dem dort erwähnten ursprünglichen Urheber (Nature News) auch kein Wunder ist (wer sich darüber informieren will, viel Spaß).
 
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